Monats-Archive: September 2011

Online-Reputation stärken durch Medienbeobachtung

Von welchen Faktoren hängt die Reputation der eigenen Marke im Internet ab, und wie kann sie gestärkt werden? Die Agentur New Communication führt in einer anschaulichen Infografik 26 Faktoren auf, die Auswirkungen auf das Markenimage haben. Darunter sind natürlich Postings in Social Media, Einträge in Foren oder Bewertungen in Verbraucherportalen, aber auch aktuelle Trends wie Dokumentensharing (z.B. Slideshare) oder Guerilla-Seiten (z.B.  Flashmob):

Diese Infografik folgt einer älteren Infografik aus dem Jahr 2010, bei der erst 19 Faktoren genannt wurden.  Das verdeutlicht, wie schnell sich die Social-Media-Landschaft und auch die Nutzungsgewohnheiten der Menschen im deutschsprachigen Raum verändern.

Die Grafik macht auch deutlich, dass es ohne eine strukturierte Medienbeobachtung mittels Online- und Social-Media-Monitoring kaum zu bewältigen ist, die wachsende Zahl der Einflussfaktoren zu überwachen. Dieser Überblick ist die Voraussetzung, um gezielte Massnahmen zur Stärkung der eigenen Online-Reputation in den jeweiligen Medien zu planen und durchzuführen.

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Das Plus an Google+

Seit etwa zweieinhalb Monaten bewegt sich mit Google+ ein neuer grosser Player auf dem Markt der Social Networks – Zeit für einen Rückblick. Was hat Google in dieser Zeit erreicht, und wie will der Suchmaschinenriese der mächtigen Konkurrenz wie Facebook und Twitter weitere Marktanteile abjagen? Eins lässt sich feststellen: Die grossen Social-Media-Sites nähern sich an. Facebook hat kürzlich das „Follow“-Feature von Twitter nachgebaut und will das Posten auf Twitter von der eigenen Plattform aus ermöglichen. Auch von Google+ bedient sich der Marktführer fleissig: Video-Chat, bessere Privatsphären-Einstellungen und ganz neu: intelligente Freundeslisten, die stark an die „Kreise“ bei Google+ erinnern. Davor hatte Google es geschafft, mit einem einfachen Interface und innovativen Lösungen eben wie dem „Kreise“-Konzept zur einfachen Verwaltung von Kontakten und der Privatsphäre 25 Millionen Nutzer zu gewinnen. Verglichen mit Facebook (800 Millionen) und Twitter (200 Millionen, davon 100 Millionen aktiv) sind das aber noch eher Peanuts.

Wo liegt also das Potential von Google+, und wie kann der Dienst angesichts der aktiven Konkurrenz weiter aufholen? Fünf Gedanken:

  1. Einfachheit: In allen Social Networks geht es darum, Inhalte mit anderen zu teilen – und zu entscheiden, mit wem. Diese Kernfunktion löst Google+ besonders elegant.
  2. Nutzung der Google-Nutzerbasis: Alle Nutzer mit Google-Account sind potentielle Nutzer und können sich mit einem Klick bei Google+ anmelden.
  3. Integration andere Google-Dienste: Google hat längst begonnen, Google+ in ihre populären Dienste wie Google Mail (etwa Status-Updates aus Google+ am Rande von Mails) oder Google Docs zu integrieren, und wird dies weiter vorantreiben.
  4. Integration in die Google-Suche: Werden Seiten über Google+ empfohlen, wirkt sich das auf die Ergebnisse der mit Abstand wichtigsten Suchmaschine aus. Eine grosse Motivation für Seitenbetreiber, die Nutzung von Google+ zu promoten.
  5. Breitere Nutzung: Google möchte nicht einfach ein weiteres Freundenetzwerk und damit ein „besseres Facebook“ sein, sondern stellt sich für eine breitere Nutzung auf: Über „Kreise“ lässt sich die Plattform als Publikationsnetzwerk a la Twitter nutzen, und durch erweiterte Eingabemöglichkeiten von Businessdaten positioniert sich G+ als direkter Konkurrent zu Xing und LinkedIn.

Es bleibt spannend, welche Plattform in welchen Märkten erfolgreich sein wird. Wir werden die Entwicklung natürlich weiter beobachten. Besonders interessant für uns als Monitoring-Anbieter: Google+ hat seit gestern eine API, ermöglicht also den strukturierten Zugriff auf ihre Inhalte…

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Zu Gast beim Namics Camp

Christian Gügi

Am diesjährigen Namics Camp hatte ich das grosse Vergnügen, im Rahmen eines Gastvortrags über die Themen NoSQL, Big Data und Hadoop zu referieren. Der Vortrag erläuterte die Hintergründe und Ziele der NoSQL-Bewegung und gab eine grobe Orientierung der dabei verwendeten Methoden und Einsatzmöglichkeiten.

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MeMo News beim Namics-Camp: Big Data und Web 2.0

Wie geht ein Unternehmen im Zeitalter des Web 2.0 mit riesigen, unstrukturierten Datenmengen um? Dank einer Einladung der grössten Internetagentur der Schweiz, Namics, dürfen wir zu diesem brandaktuellen Thema am 09.09.2011 im Rahmen ihres alljährlichen Weiterbildungsevents referieren. Unser Architect Christian Gügi wird über das Thema „Big Data im Unternehmenseinsatz mit Hadoop“ sprechen.

Zum Inhalt:

Überall auf der Welt trafen sich zum NoSQL Summer 2010 Interessierte, um Papers zum Thema NoSQL zu lesen, zu verstehen und zu diskutieren. Dazu zählten insbesondere die Papers über Google’s Chubby, MapReduce & BigTable aus dem Jahr 2006, aber auch Cassandra (Facebook), (Dynamo) Amazon, Hadoop (Apache) uvm. In der Zwischenzeit hat sich das Themengebiet ausgedehnt, ein Markt wächst, immer mehr Produkte etablieren sich und viele Unternehmen greifen das Thema auf. NoSQL ist kein Buzz mehr. Aber was versteht man unter NoSQL, wann und wofür wird es eingesetzt und welche Produkte gibt es? Im Vortrag werden diese Fragestellungen anhand von Hadoop und Lily erläutert und damit der Bogen zu aktuellen Content Management Systemen geschlagen.

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